Rückenschmerzen nach dem Aufstehen sind nicht dein Ding? Du möchtest morgens gut gelaunt aus dem Bett hüpfen, doch dein Rücken tut unglaublich weh?Woran liegt das? Ist es die Matratze oder eine falsche Schlafposition? Vielleicht hast du deine Matratze auch schon gewechselt und sogar viele weitere Dinge ausprobiert, doch es hilft einfach nichts? Das Gute ist, du bist nicht alleine, denn Rückenschmerzen haben sich in unserer Gesellschaft zu einer richtigen Zivilisationskrankheit entwickelt.

Richtig schlafen: Gibt’s das überhaupt?

Wenn du an Rückenschmerzen nach dem Aufstehen leidest, kann das natürlich unzählige Ursachen haben und der Grund liegt oft auch nicht allein an deiner Schlafposition. Wenn du jedoch tagsüber oft und lange sitzt und dann seitlich in der sogenannten Embryonal-Stellung schläfst, führst du das Sitzen sozusagen auch noch im Schlaf weiter. Bei dieser Stellung liegst du seitlich im Bett und hast deine Beine angewinkelt. Dadurch können sich deine Muskeln verkürzen und wenn du dann aufgerichtet stehst, zieht es im Rücken auch so stark.

Viel besser ist es, wenn du flach auf deinem Rücken schläfst und dabei vielleicht auch noch einen Polster unter deine Knie legst. So wird dein Rücken nachts entlastet und schmerzt morgens nicht ganz so fest.

Wann muss die Matratze gewechselt werden?

Ob eine Matratze gut oder schlecht ist, kann man nicht wirklich sagen, denn es hängt davon ab, wer auf der Matratze schläft. So spielen Körpergröße, Gewicht und auch die Schlafposition eine wichtige Rolle, ob man sich für eine weichere oder härtere Matratze entscheiden sollte. Matratzen haben jedoch eine hohe Abnutzung – vor allem, wenn man ohne Topper oder Matratzenschoner schläft. Wenn die Matratze schon mehr als fünf Jahre alt ist oder spürbar abgenutzt ist, sollte man sie definitiv wechseln, denn sie kann die Ursache für deine Rückenschmerzen nach dem Aufstehen sein.

Kissen oder kein Kissen?

Kein Kissen, keine Rückenschmerzen beim Aufstehen? So einfach ist es leider nicht, denn wichtig ist der Raum zwischen Schulter und Kinn. Dieser sollte nämlich mit einem Kissen ausgefüllt sein, sodass der Nacken beim Schlafen nicht abknickt. Wer seitlich schläft und den Arm unter den Kopf legt, hat vermutlich genauso starke Verspannungen, wie jemand mit einem falschen Kopfkissen. Da wir unsere Schlafpositionen mehrmals ändern, lohnt sich ein Kopfkissen mit herausnehmbarer Füllung. So kannst du beispielsweise einen Teil der Füllung rausnehmen, wenn du auf dem Rücken schläfst und deiner Wirbelsäule somit eine Freude machen.

Fazit: Rückenschmerzen beim Aufstehen

Rückenschmerzen beim Aufstehen sind üblich und bessern sich normalerweise sobald du dich morgens bewegst oder dehnst. Wenn die Schmerzen und Verspannungen jedoch nicht an deiner Schlafposition, deiner Matratze oder deinem Kissen liegen, gibt es natürlich noch unzählige weitere Ursachen für den morgens schmerzenden Rücken. Dazu zählen beispielsweise eine falsche Körperhaltung, Bewegungsmangel, Fehlbelastungen oder Übergewicht. Wenn deine Rückenschmerzen sich jedoch verschlechtern oder Begleitsymptome auftreten, die auf eine Erkrankung hindeuten, solltest du dich unbedingt an einen Arzt wenden, um medizinische Probleme auszuschließen.